Das bin ich!


Hey du toller Mensch da draußen!
Darf ich vorstellen? Das da oben bin ich!

Mein Name ist Valentin. ich bin in dem besten Alter auf dieser Welt was es gibt! 18 Jahre Jung! Frisch Erwachsen. 

jetzt kannst du dir gerne Popkorn holen und es dir voll und ganz gemütlich machen.

Hier ist sie! meine verrückte Geschichte.. 

 

Schon als Kind merkte ich irgendwie, das ich etwas anders bin! Ich verfolgte seit der 6 Klasse meine total eigenen Ziele und lebte mein Leben bestmöglich nach meinen eigenen Vorstellungen. Die Masse war mir immer egal. Ich durchschaute dieses Spiel recht schnell, musste jedoch trotzdem meine eigene Art finden, um mit dem Spiel des Lebens klarzukommen. Mir war es egal, dass meine ganze Klasse Cod zockte und ich diesen Trend nicht hinterherlaufen wollte nur, weil es eben alle taten. Ich wusste einfach viel zu früh, dass genau diejenigen die "coolen" waren, die andere runtermachten, sie beleidigten oder gar mobbten und das ausgerechnet solche Art von Mäusen am Ende die waren, die viele "Freunde" haben.. Doch mir war das egal. Ich wollte das nie. Ich wollte nie irgendetwas faken, wohinter ich gar nicht stehe. So tun als ob, um jemanden zu gefallen, der wiederum mir gefallen möchte. Das ist doch auch im Grunde echt pervers! In den aller meisten Fällen ist es mir auch gelungen. Aber selbst heute würde ich diese Aussage an mir selbst nicht zu 100 % als zutreffend beschreiben.

Zugegeben, ich war auch ein bisschen selbst daran schuld das sich meine besten Schulfreunde in den kommenden Jahren gegen mich aufstellten und quasi eine Gemeinschaft ohne mich bildeten. Am Anfang wurde ich wirklich noch oft eingeladen und ich lehnte ab, weil ich lieber was mit meinem damaligen so wie heute noch besten Freund unternehmen wollte. Wir kennen und jetzt schon über 12 Jahre und wurden schnell beste Freunde. Wir hatten Phasen, wo kein Tag verging, ohne das wir uns sahen. Wir beide richteten schon in diesem unfassbar Jungen Alter unser ganzes Leben so ein, dass wir fast ausschließlich unsere freie Zeit miteinander verbrachten. Wir waren immer beide unsere Nummer 1 auf der Welt. Wir gaben uns als Kinder gegenseitig den Namen "Coolster Mensch der Welt" Es war wie eine magische Verbindung, die uns einfach nicht trennen wollte. Wir erlebten und erleben auch noch heute den größten scheiß zusammen. Wir beiden zusammen sind im Herzen immer noch Kinder. Erleben was von der Welt, Erleben Abenteuer. Er war derjenige der uns damals aufgebaut hat und der einfach immer alles für uns gegeben hat. Freunde fürs Leben eben!

 

Na ja ich verbrachte also lieber die Zeit nicht mit vielen Freunden, sondern lieber mit einem einzigen. Das ging so lange gut, bis er sich irgendwann entschieden hat sich auch noch andere Freunde zu suchen. Na klar hatten wir die beide. Aber eben nicht Zeit für sie. Dann habe ich gemerkt das ich ohne ihn nichts bin. Es sah innerhalb von wenigen Wochen etwa so aus. 5 Tage die Woche treffen, zu 1 Tag pro Woche treffen. Das war extrem hart und schwierig zu verkraften. Ich merkte das erste Mal, wie schwierig es ist erwachsen zu werden. Ich lenkte mich ab mit Fußball, wo ich zu der Zeit Kapitän in der Mannschaft war und es das einzige war, wo ich aufging. Ich war gut. Wirklich gut.. Bis auch irgendwann das aufhörte mir Freude und Glückseligkeit zu bringen. Ich hörte auf. >

Etwa zur selben Zeit fuhren meine schulischen Noten in den Keller. In Fächern wo ich vorher 2 stand, stand jetzt eine 4 oder eine 5. Meine Eltern schickten mich deswegen zum Lernen zu meiner Oma. (Ex Schulleiterin)  Ich sollte nach einiger Zeit jeden Tag nach der Schule ein paar Stunden lernen. In meinen  Augen, damals so wie heute völlig verantwortungslos von beiden Seiten aus, einem gerade in die Pubertät kommenden Jungen einen so enormen Druck aufzusetzen. Ich fing an das älter werden zu hassen. Früher war alles besser. Jetzt bin ich 12, 13 und mein Leben ist der größte Mist. Ich fing an mein Leben in meinem Kopf zu hassen. Ich unterdrückte alle Gefühle. Wann sollte ich auch Zeit haben für sie? In meinen so entscheiden Lebensjahren lief also irgendwann alles so den Bach hinunter, wie Wasser an einem strömenden Wasserfall. Mein Leben verschlechterte sich zunehmend. Es war keine Besserung in Sicht. Der druck wurde zu hoch. Ich fing an das Leben nicht mehr zu ertragen. Ja es quasi zu verabschäumen. Aber alles nur in meinem Kopf. Keiner wusste irgendwas davon wie sehr es mich belastete diesen Weg unter zwang zu gehen. Wenn ich es meinen Eltern versuchte zu erklären kam meistens ein: Ach, du suchst doch einfach nur ausreden. Du bist einfach nur faul. Du wirst mal als Kanalreiniger enden. Ich lernte also in dieser bedeutungsvollen Epoche meine Gefühle zu unterdrücken und ihnen keine Aufmerksamkeit zu schenken. Ich verfiel von Tag zu Tag in ein immer tieferes Loch von Depressionen und Scham. Ich hasste die Welt.

 

Und, wenn ich mal eins sagen darf. Die Pubertät ist eines der wichtigsten Phasen des Lebens. Generell die ersten 18 Jahre. In dieser Zeit bildet sich dein Gehirn regelrecht. Du kannst dich in dieser Blüte Phase des Lebens zu einem wohl wolligen, Lebendigen, Lustvollen, aber auch zum Mörder  entwickeln. Du kannst Krankheiten entwickeln, die wohl Möglich nie wieder geheilt werden. Du kannst dich von den Medien so sehr beeinflussen lassen, dass du dem System bis zu deinem Lebensende wie ein sich im Kreis drehender Sklave folgst!
Das Bewundernswerte daran: Das meiste davon verschwindet nie, nie nie wieder aus deinem Kopf. Je älter man wird, desto schwieriger ist es sich neue Verhaltensmuster anzutrainieren und neue Pfade im Gehirn zu kreieren. Je älter man wird, desto verfestiger ist das Default Network und es wird immer schwieriger neue Wege in deinem Gehirn zu gehen. Dein Denken sagt alles über dich aus. Denn bevor du handelst gibt es da diese paar Gehirn Zellen, die eben dafür sorgen, das du es in Betracht ziehst das zu tun, was auch immer du tust..

Was meinst du warum jeder erfolgreiche Mensch dir erzählt, dass er schon als Kind eine Vision oder einen Traum hatte, den er immer gefolgt ist. In dieser Phase verfestigt sich eben alles in deinem Gehirn. Stell dir vor, du legst jeden Tag einen Ziegelstein auf den nächsten. Nach einem Jahr hast du so viele Ziegelsteine übereinandergestapelt, das wenn du einen neuen Weg einschlägst du erstmal 401 Ziegelsteine legen musst, bevor der Weg verfestigt im System ist. 
Ich weiß, sehr schlechtes Beispiel. 😂

Die Essenz des oben beschriebenen Beispieles deutet auf folgendes hin: Du bist, dass womit du dich umgibst. Wenn du dich den ganzen lieben langen Tag mit negativen Meldungen begibst, wirst du wohl möglich dein ganzes Leben lang ein negativ verschaltetes Gehirn haben und nie wieder aus dieser Spirale rauskommen. Dein Ego sieht es als selbstverstädnlich an von negativen Meldungen umgeben zu sein. Also wird es sich genau diesen Glauben immer und immer wieder selbst bestätigen und holen.. Wenn du vor dem Schlafengehen dir nochmal die schrecklichen Bilder aus den Nachrichten ansiehst, wird dein Leben genau so aussehen. Schrecklich und voller Angst.

Es gibt, aber dennoch Hoffnung für uns alle! Wie es jeder noch hinausschaffen kann. Raus aus der Finsternis in deinem Kopf. Also kein Grund zur Sorge. Es ist noch möglich. Schritt für Schritt neue Erfahrungen sammeln. Neue gesunde Wege manifestieren. Dann sind die alten nach einiger Zeit nicht mehr von Bedeutung. Oder etwa so prägende einheits Erfahrungen machen, die sich tief in deinem Unterbewusstsein einbrennen. Beispielsweise mit dem Experimentieren von Psychedelika.
Meditation bewirkt langfristig ähnliche Wunder. Du bist auf dem besten Weg endlich näher zu deinem Geist zu kommen und deiner Seele den Frieden zu bieten, den sie seit Jahren verdient. Dazu mehr in einem Blog von mir! Schau doch mal rein:)

 

 

Also zurück zum Thema: In gerade dieser unglaublich qualvollen Zeit fand ich halt zu niemandem. Ich hatte zwar Noch meinen besten Freund und noch einen sehr guten Freund aber ich habe gelernt meine Probleme mit mir selbst auszumachen. Ich habe mit niemanden darüber geredet. Wenn dann versuchte ich es ganz minimal mit meinen Eltern. Diese  erwiderten, so ist es eben Erwachsen zu werden. Das Leben ist kein Ponyhof. Das Leben ist bitter hart. Streng dich gefälligst an. 
Das ist das was die Mehrzahl der Deutschen verinnerlicht hat.. 

Ich lernte es also mit der Zeit meine Gefühle zu unterdrücken. Es war ein Verhaltensmuster welches ich mir perfekt antrainiert habe um in der Gesellschaft zu funktionieren. Jedes negative Gefühl unterdrückte ich so exzessiv, wie ich es nur konnte. Alle meine Gefühle, meine Bedürfnisse blieben in mir. Ich beachtete sie nicht. Ich behandelte sie, wie ein Stück Hundehaufen. Unausgesprochen, unausgefühlt, unbeobachtet. Nicht wahr genommen. Ich vergewaltigte mit anderen Worten ständig meine Seele. Sie wollten zwar in jedem Moment raus, aber mein Ego spielte mir das spiel vor, dass ich stark sein muss.

Ein paar Tage kann man das mal machen - Gefühle unterdrücken. Aber wenn man es eben über zu lange Zeit macht, wie die meisten Depressiven Menschen auf der Welt, macht das die Seele irgendwann nicht mehr mit. Die Seele ist wie ein Akku. Stell dir mal vor, dein Akku ist die ganze Zeit bei 0 % und du funktionierst trotzdem noch perfekt. Bedingungslos. Irgendwann bist du eben bei minus Prozenten. Du kannst nicht mehr. Und wenn dein Akku eben da angekommen ist, bilden sich Krankheiten. Du wirst Psychisch Krank. Stell dir vor du benutzt dein Handy dein ganzes Leben lang ohne es aufzuladen. So laufen die meisten der Deutschen durch die Welt. Es funktioniert nicht. Sich niemals ruhe und Pausen zu gönnen. Ständig unterwegs von Termin zu Termin zu sein. Keine Zeit für die Seele. Fürs Herz. 40 Stunden einem Beruf nachgehen, der einem keine Freude bringt.. Warum reichen denn nicht 24? Ich sehe es jeden Tag, wenn ich in einen Bus eintrete. Völlig niedrig schwingende Roboter. Ego gesteuert, die es einfach Satt haben diese eine Rolle zu spielen. Die es nicht mehr können, sich selbst dieses Spiel vor zu spielen. Die die Schnauze voll davon haben. Die ständig innerlich nach Hilfe schreien. Die nichts mehr brauchen als endlich mal Seelenurlaub. Ich sehe tief verzweifelte Körper, die auf Gruppenzwang hören, weil sie es jeden Tag eingetrichtert bekommen, das sie alle Regeln perfekt bezwingen müssen und fehlerlos sein müssen. Hast du dich noch nie gefragt, warum in den meisten Fällen Behinderte Menschen die Glücklichsten Menschen der Welt sind? Meine Antwort lautet nach einem halben Jahr Fsj in einer Einrichtung: Weil ihnen die Gesellschaftlichen krank machenden Werte einfach egal sind.

 

Zurückblickend war aber alles genau so richtig, wie es im enteffekt gekommen ist. Ich bereu nichts. Nichts was war war schlecht. Nichts was jemals einem Menschen geschieht passiert ohne Grund. Alles hat seine Bedeutung, man muss sie manchmal nur neu oder gar kennenlernen. 

Naja, irgendwann litt ich dann mehrere Jahre unter Depressionen und wollte anderen und mir selbst helfen, die in der gleichen Phase drin steckten. Ich erstellte einen Youtube Kanal wo ich mit meinen ende 15 wirklich nicht mehr weiter wusste. Aber ich hatte so einen Funken in mir. Der mich diesen Weg zum Glück gehen ließ. Mein Kanal war ein Ort für vor allem Jugendliche und Kinder die in diesen Phasen steckten. Ich gab vielen Menschen das Gefühl, nicht alleine zu sein. Nicht alleine in dieser schrecklichen dunklen Zeit. Es bildete sich eine immer größer werdende Community. Mittlerweile sind es 17.000 Menschen die mich auf dem Kanal Depressed Boy verfolgen. 

Ich schaffte es gemeinsam mit meiner Community mir langsam ein höheres Bewusstsein anzueignen. Ich schaffte es langsam raus aus dieser Krankheit. Meine Community war meine Therapie. Jedes Video was ich erstellt habe, war mit Liebe und ich machte diese Welt damit irgendwie zu einem besseren Ort. Es bildeten sich Gemeinschaften, Bekannte und ja, sogar Freunde. Wenn ich Freunde sage meine ich echte Freunde..  Aber irgendwann als ich immer merh raus aus meiner Depression kam und es mich immer seltener heim suchte habe ich wieder die unendliche Kraft, die so lange versteckt in mir war entdeckt. Ich errinnerte mich wieder daran, dass ich für etwas großes geschaffen bin. Ich wichtig für diese Welt und diesen Planeten bin. Das ich eine Bestimmung habe für die ich geboren wurde. Ich wollte mich langsam von dem riesiegen Thema Depressionen total lösen. Aber wie, ich hatte einen erfolgreichen Youtube Kanal wo es genau um dieses Thema ging. Ich versuchte es mit anderen Videos. Motivationsvideos, inspirationsvideos. Videos wo es um Themen wie Bewusstsein ging. Aber das wollten nun mal die wenigsten sehen. Ich fühlte mich auf meienm Kanal nicht mehr frei, sondern eingeschränkt. Ich musste bestimmte Normen erfüllen, damit meine Videos Klicks bekamen. Mein Unterbewusstsein knüpfte die Verbindungen zu meinem Kanal nicht mehr als freiwillig, sondern als Zwang an. Ich habe es immer wieder und wieder versucht, doch es nützte einfach nichts. 

Deswegen habe ich jetzt beschlossen einen neuen Kanal zu erstellen, wo es keine Normen gibt und ich frei bin, über die Themen reden kann die mir jetzt am Herzen liegen. Das wofür ich wirklich brenne. Ich möchte Licht in all die Dunkelheit auf der Welt bringen mit meiner eigenen Art. Ich habe es raus geschafft und bin habe den Weg wieder zu meinem Ursprung zurück gefunden und jetzt möchte ich andere an die Hand nehmen, wieder das vergessene in Errinnerung zu rufen und aufklären.